wissenswertes

Die aktuelle Situation an den Schifffahrtsmärkten lässt insbesondere die Reedernation Griechenland aktiv werden. Seit jeher sind die griechischen Reeder bekannt dafür, in Krisenzeiten die sehr günstigen Einkaufsgelegenheiten von Frachtschiffen zu nutzen. Seit Jahresbeginn wurden weltweit 315 Secondhand-Frachter gehandelt – unglaubliche 72 Transaktionen gingen dabei an die Griechen. Auch die Asiaten verstehen sich als Antizykler, der zweitgrößte Teil ging in den fernen Osten.

Die Profis an den Märkten sind sich einig, dass aktuell ein hervorragender Zeitpunkt für Schiffsankäufe ist. Wir schließen uns dieser Meinung an, denn im Zehnjahresvergleich fallen heute sowohl die Schiffspreise als auch das Charterratenniveau äußerst gering aus, so dass zumindest die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass sich zeitnah klare Erholungstendenzen abzeichnen können. Die Meinung vieler Insider ist zudem, dass wir in einer globalisierten Welt leben, und die Makroökonomie auf Wachstum ausgelegt ist. Und da weltweit mehr als 90 Prozent aller Handelsgüter über den Seeweg transportiert werden, wird die Globalisierung nur mit einer funktionierenden Schifffahrt einhergehen – gewisse Volatilitäten selbstverständlich inkludiert.

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